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| Kleinostheim. Für hervorragende
Leistungen auf sozialem Gebiet hat die Bayerische Landesstiftung unter Vorsitz des Bayerischen Ministerpräsidenten auf Grund eines Vorschlags des zuständigen Auswahlausschusses dem Haus St. Vinzenz von Paul den Sozialpreis 2000 zuerkannt. Den mit 20000 Mark dotierten Preis überreicht Dr. Edmund Stoiber im November in einer Feierstunde im Münchner Cuvillié-Theater. Jährlich seit 1980 zeichnet die Bayerische Landesstiftung herausragende Leistungen auf kulturellem und sozialem Gebiet sowie im Umweltschutz aus, die einen engen Bezug zu Bayern haben. Zum ersten Mal wurde jetzt ein Preis in den Landkreis Aschaffenburg vergeben. Fast 100 VorschlägeFast 100 auf sozialem Gebiet tätige Einrichtungen aus ganz Bayern waren in diesem Jahr für den Sozialpreis vorgeschlagen. Ausgezeichnet werden sollten insbesondere praxisbezogene Leistungen und Initiativen, die ein besonderes Engagement erkennen lassen. Grundsätzlich kann der Preis sowohl an Einzelpersonen als auch an Gruppen unabhängig von deren Rechtsform vergeben werden. Mit dem Preis für Leistungen auf sozialem Gebiet sollen in der Regel Organisationen oder Gruppen ausgezeichnet werden.Ehre für KleinostheimDas Beispiel gebende, besondere Engagement für kranke, hilfs- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sowie für alte Menschen soll |
durch die Auszeichnung des Kleinostheimer Seniorenzentrums gewürdigt werden. "Damit wird ganz Kleinostheim geehrt", freute sich Pfarrer Clemens Bieber über die Nachricht aus München und die damit verbundene Anerkennung "weit über die Grenzen Bayerns hinaus". Ausschlaggebend für die Wahl des Altenhilfe-Modellprojektes waren das "wegweisende Zusammenwirken von politischer Gemeinde und den Kirchengemeinden mit der Einbindung des Hauses in das Ortsgeschehen und die Förderung der Solidarität in Familie und Ortsgemeinschaft".
Lob für die PhilosophieGewürdigt werden sollen darüber hinaus die Philosophie der Einrichtung mit der Vielzahl und Verzahnung von verschiedenen Dienstleistungen, das große und leistungsstarke ehrenamtliche Engagement und die generationsübergreifenden Programme und Kulturarbeit für Alt und Jung.Einen weiteren Motivationsschub erhofft sich Geschäftsführer Klaus Jakob nach fünf Jahren gemeinsamer Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Kräften für alle, die "unsere gemeinsame Initiative zu einem eigenen, an den Bedürfnissen der Bürger orientierten Konzept" auch seither mit viel Liebe unterstützt haben. Zum fünfjährigen Bestehen, das im Februar 2001 gefeiert wird, sei es auch ein Zeichen für alle, "die über Jahre täglich an der Umsetzung der damals formulierten ehrgeizigen Ziele mitgewirkt haben" und die "mit uns zusammen die Zukunft des Seniorenzentrums positiv gestalten wollen". |